Zehn Bücher, die mich 2014 beeindruckt haben

So mancher Blog zeigt aktuell eine Liste wie diese. Und natürlich muss auch ein Literaturblog wie Neon|Wilderness die Top Ten des Jahres auflisten. Als Anhaltspunkt nehme ich dafür meine Liste der gelesenen Bücher von 2014 her.

155 – Hubertus Godeysen und Hannes Uhl
Ein Buch über die Katastrophe von Kaprun, über den Prozess und über dessen Fehler. Macht mitunter unglaublich wütend und meist sehr sprachlos.

Paper Towns (Margos Spuren) – John Green
Einer von vielen John Greens in diesem Jahr. Bin wohl schon etwas über dem Alter der Zielgruppe, aber trotzdem steckt vor allem dieses Buch voller schöner Weisheiten.

Entenfischer – Karin Koller
Krebs ist ein beschissenes Thema für ein Buch, weil man dauerhaft einen großen Kloß im Hals hat. Die Krebserkrankung eines Kindes ist da noch viel schlimmer: Karin Koller schafft es, dass ihr Buch die harte Realität schildert, trotzdem Hoffnung gibt und einen zu guter Letzt auch manchmal sprachlos macht.

Der dreizehnte Stern – Margaretha Kopeinig
Vor der Wahl des Europäischen Parlaments im Mai dieses Jahres habe ich drei frisch erschienene Bücher über die EU gelesen. Dieses war eindeutig das Beste: Kopeinig erzählt, wie Österreich den Weg in die EU hinter sich brachte, wie sich die Ansichten politischer Parteien änderten und wer maßgeblich für den Erfolg der Verhandlungen verantwortlich war.

Every Day (Letztendlich sind wir dem Universium egal) – David Levithan
Dieses Buch hat mich vor allem deshalb beeindruckt, weil ich mir selber noch nie Gedanken darüber gemacht habe, wie es wäre, jeden Tag in einem neuen Körper aufzuwachen. Und Levithan bringt dieses Gefühl, diese Misere gut rüber. Auch wenn er am Schluss (verdammt noch mal!) zu viel offen lässt.

We were Liars – Emily Lockhart
Nachdem John Green das Buch vor dem Erscheinen schon auf Twitter gehyped hat, habe ich es mir gleich auf meinen Kindle geholt. Schöne Sprache, toll geschrieben und noch dazu eine spanennde Geschichte.

Darm mit Charme – Giulia Enders
Dieses Buch habe ich zu meinem Geburtstag bekommen. Und auch wenn ich es jetzt noch nicht ausgelesen habe, so habe ich schon einiges über den Stoffwechsel gelernt. Schön, dass man über so ein Thema so großartig schreiben kann.

Frauenpower auf Arabisch – Karim El-Gawhary
Das zweite Buch, das ich vom bekannten Journalisten El-Gawhary gelesen habe. Nach dem fast zu überschwänglichen „Tagebuch der arabischen Revolution“ hat er sich hier auf die Geschichten von Frauen konzentriert. Und es ist toll, was manche trotz aller Umstände leisten. Zugleich aber zeigt er auch tragische Schicksale. Sehr lesenswert!

Becks letzter Sommer – Benedict Wells
Benedict Wells ist jung und schreibt ganz schön großartig. Nach „Fast genial“ mein zweites Buch von ihm, und dieses Mal ist es ein (wieder) ein mitreißender Roadtrip des Scheiterns. Schön geschrieben, verrückte Handlung, tolle Charaktere.

This is where I leave you – Jonathan Tropper
Eine Geschichte über das Nachhausekommen, das Trauern und auch eine Geschichte über das „das Leben wieder auf die Reihe bringen“. Viel besser als „Mein fast perfektes Leben“.

Weitere Listen findet man von:

Bildquelle: Hebi65 / Pixabay

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