Josephine Frey • Wortheldin März 2018

Josephine schreibt … und wie! Und sie ist – soweit ich das überblicken kann – auch die erste Wortheldin, die Instagram als ihre Plattform gewählt hat. Kennengelernt habe ich sie schließlich, als ich vor ein paar Monaten einer Lesung von ihr in Wien beiwohnen durfte. Ende Februar erschien schließlich ihr Debüt „Im Enddefekt“ im Programm  des Unsichtbar Verlags. Deshalb freut es mich umso mehr, dass sie sich bereit erklärt hat, meine Wortheldin im März zu sein. 

1.Werbistduundwennja, warum? 

Die Frage würde ich auch gerne beantwortet haben. Meistens: Studentin, Schreiberin, weil.  

2.Bistdudas „Ich“ in deinen Texten? 

Über meinen Instagramaccount @josephineschreibt bekomme ich regelmäßig Nachrichten und weiß, dass es oft so scheint, als wäre Ich das „Ich“ in meinen Texten — das ist nicht so. Aber manchmal wünschte ich, ich würde es weniger gut kennen 🙂  

3. Welches Datum trägt dein allererste Textundwarum fasziniert dich das Schreiben?

In der fünften Klasse habe ich meinen ersten USB-Stick beim „Krabat“-Schreibwettbewerb gewonnen. Ich glaube, der Drang zum Schreiben fasziniert mich viel mehr als das Schreiben selbst. Der ist seitdem nämlich nicht mehr weggegangen.  

 

4. Was kannstdunicht in Worte fassen?

Glück. Das wird bei mir immer kitschig. Und gute Dialoge! Damit hilft mir jetzt gerade zum Glück mein Drehbuchstudium.  

5. Wo kommen dir die besten Ideen?

Meistens irgendwo auf dem Weg. Wenn ich stehen bleibe und am Handy tippe sind das öfter Notizen als Nachrichten.   

6.Weroder was inspiriert dich? 

Liebe, Werbung, Wein, Deadlines und Panikattacken.  

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Stadtgefühle.

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7. Wie lange arbeitestdudurchschnittlich an einem Textundhastdueher viele oder wenige Entwürfe in deinem Blog?

Ich arbeite ganz selten konstant an einem Text, sondern habe meistens drei oder vier Anfänge auf einmal, die langsam wachsen. So konnte ich mir gerade bei „Im Enddefekt“ viel Zeit für die Geschichten lassen. Da hatte ich sehr Glück mit dem Verlag.  

8. Leidet die Kreativität,wennduglücklichbist– oderwennduunglücklichbist?

Im Sommer bin ich zusammen mit einer Freundin ein paar Tage an den See gefahren. Sie zum Zeichnen, ich zum Schreiben. Der Himmel war strahlend blau, Leute gingen spazieren, das Wetter war perfekt, wir haben Eis gegessen und zusammen gelacht — ich konnte kein Wort schreiben. Ich fang meistens erst beim (inneren) Nieselregen an, zu schreiben.  🙂 

9.Wenndueinen einzigen Text von dir mit auf eine Inseln mitnehmen würdest – welcher wäre dasundwarum? 

Eine Sammlung voller Schreibimpulse. Meine eigenen Texte lese ich nach der Überarbeitung nie gerne — nicht mal auf Lesungen. Jedesmal finde ich wieder Dinge, die ich inzwischen anders schreiben würde. 

10. Welche drei anderen literarischen Blogger beneidestdufür ihre Sprache?

@sprachspagat, @l.a.r.a.4.e.v.e.r  und der Blog von Dirk Bernemann!  


Hier findet ihr Josephine im Netz:

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