Hoffnung.

Ich hoffe.

Dass irgendwann alles gut wird. Dass sich alles zum Besseren wenden wird. Nicht nur für mich, sondern für die ganze Welt. Das ist leichtgläubig und naiv, ich weiß, und doch hoffe ich es. Dass man beginnt, sich zu verstehen. Oder es zumindest einmal versucht. Dass man beginnt, miteinander zu reden. Ich hoffe es und weiß doch nicht, was ich daran ändern kann. Aber es ist doch die Hoffnung, die die Zukunft nicht so erschreckend wirken lässt. Ohne einen kleinen Funken Hoffnung wäre sie wie ein schwarzes Loch und niemand würde nur einen Schritt aus der Gegenwart heraus wagen.

Ich hoffe, dass nach jedem Sturm, der aufzieht, sich die Wolkendecke auch wieder öffnet. Und dass das Unausgesprochene nie überwiegt. Ich hoffe, dass das Leben es gut meint mit mir und meinen Lieben. Und dass die Hoffnung als Anker durchhält, wenn der Sog nach unten immer stärker wird. Die Hoffnung schafft die Möglichkeit, mit seinen Wasserfarben ein ganz neues Bild zu erschaffen, eine Utopie, auf die es sich zu hoffen lohnt. Und ich male für mein Leben gerne, baue neue Welten, male riesige Himmel und kleine Höhlen, pflastere Wege und hoffe irgendwann einmal auf ihnen spazieren zu können.

Irgendwann wird alles gut, hoffentlich.

Bildquelle: istorywriter / Pixabay

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