Adieu, Zwovierzehn!

Das Jahr geht zu Ende. (Endlich.) Und deshalb ist es wohl notwendig, alles noch einmal Revue passieren zu lassen. 155 Beiträge wurden von 1. Jänner 2014 bis heute veröffentlicht. Das sind um 57 Texte mehr als im Jahr 2013. Den Löwenanteil beansprucht dabei die Kategorie „Schreibheld“: 115 literarische Texte stehen 20 Buchrezensionen, 6 Kolumnen, 2 […]

Keine Zeit.

Tak, tak, tak. Jede einzelne Sekunde als Metronomsintervall des Lebens. Tak. Als Verleiher eines Taktgefühls. Tak. Als Versuch einer Rekalibrierung, wenn man selbst nur mehr nach Bruchteilen getaktet zu sein scheint. Tak. Niemals Pause, niemals Stillstand, ewiges Tak. Ständige Erinnerung an die Vergänglichkeit. Tak. Vergängliche Erinnerung an die Beständigkeit. Tak. Der ewige Takt, der ewige Takt, das […]

Schau mich an.

Zeit vergeht. Zeit verfliegt. Zeit kommt. Rat nicht so wirklich. Zeit steht. Für den Einen ist es bloß eine Sekunde, für einen Anderen gerade ein Moment. Ein Augenblick. Einer von vielen. Vielleicht der wichtigste von allen. Sechzig Minuten, vierundzwanzig Stunden, dreihundertfünfundsechzig Tage, ein Leben. Heute war, was morgen nicht mehr ist und übermorgen sein kann. […]

Regenbogen.

Irgendwo Am Ende des Regenbogens Liegt es Vergraben. Das Wissen und Das Glück und Die Freude und Die Zufriedenheit. Irgendwo Am Ende Finden wir Unseren Regenbogen. Und das Lachen Und das Fühlen Und das Spüren Und das Sein. Wo Suchen wir Irgendwo Verzweifeln wir Nirgendwo Finden wir Doch in Wahrheit Tragen wir doch alle Einen […]

Drei Jahre.

Vor drei Jahren haben wir unsere Leben noch enger miteinander verbunden und damit alles komplizierter gemacht. Seit drei Jahren bin ich dein Freund und du meine Freundin. Nicht mehr so wie diese sieben Jahre zuvor, in der wir uns stets platonisch bemühten, unsere Liebe zu unterdrücken. Seit drei Jahren wurde aus Spaß Liebe, seit zwei Jahren […]

Das Ende verstehen.

Das Ende verstehen. Als den Anbeginn von etwas Neuem. Als den Anfang, welchem Zauber innewohnt. Als eine Chance, daraus zu lernen. Das Ende verstehen. Als der Abschluss einer schlechten Zeit. Als der Aussteig aus einer verzwickten Lage. Als eine Erinnerung, nie mehr zurückzukehren. Das Ende verstehen. Als einen Angriff auf das Leben. Als das Auftun […]

Immer und immer wieder.

An deinem Grab zu stehen. Ist wie „Lebewohl“ sagen. Immer und immer wieder. An deinem Grab zu stehen. Ist wie ein Abschluss, ein Ende. Wozu ich noch nicht bereit bin. An deinem Grab zu stehen. Bringt mir außer Schmerz nichts. Was ich zum Leben brauche. Aber in der Erinnerung. Da lachst du mich an. Immer […]

Everything changes. [Teil 1]

„Sophie!“, schreit er, „Bleib stehen, Sophie! Verdammt!“ Sie läuft, läuft nicht einfach vor sich hin, nein. Sie läuft davon. Läuft davon vor ihm und all dem hier, läuft davon vor ihr selbst oder dem, was aus ihr geworden ist. „So bleib doch stehen.“, murmelt Peter, eher für sich als für die weite Welt da draußen und […]

#4 • Verdammt

Warum ein Neustart (offenbar der achtundfünfzigste) nicht unbedingt das Schlechteste ist, ich um keine Ausrede verlegen bin und die Kolumne endlich ein Fixstern am Kolumnenhimmel bekommen soll. Null Prozent. Zurück zum Start. Das wie vielte Mal eigentlich? Aber all das hat einen guten Grund: Volle Distanz. Näher zu dir erhält einen etwas anderen, einen neuen Erzählrhythmus. Wird […]