Ich möcht ein Vogel sein.

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Heb deine Flügel, los, Vöglein, flieg
Lass dich treiben, fliege los oder lieg
Ich falsch und träume nur seit ich leb
Dass ich mich selbst in den Himmel erheb.

Träume ewig davon und hör nicht auf
Dass ich vor Träumen stets davonlauf
Weil nur zu träumen birgt keinerlei Gefahr
Man schiebt sie vor sich her, Jahr für Jahr.

So rette ich mich nur über die ewige Zeit
Scheitere ich, so war der Traum nicht bereit
Umgesetzt zu werden, es war nie ein Ziel
Es war nur ein Gedanke, der vom Himmel fiel.

Heb deine Flügel, los, Vöglein, flieg
Erhebe dich mit deinem Himmelstrieb
Bist der König der Lüfte, bist mutig und klar
Nur wenn du nicht fliegst, nehmen sie dich wahr.

Ich heb meine Flügel, es ist noch zu früh
Kaum ein paar Zentimeter, bei all der Müh
Ich komm allem näher, so bild ichs mir ein
Und sinke zusammen, heut soll es nicht sein.

Es ist wie eine Angst vor meiner Realität
Lieber nur träumen, sonst ist es zu spät
Und ich muss mich messen an meinen Taten
Man würde nur lachen, ich wäre verraten.

Heb deine Flügel, los, Vöglein, flieg
Und während ich mich an dir anschmieg
Erkenne ich, dass ich es falsch verstehe
Es hat gedauert, doch ich glaub ich sehe.

Dein Traum ist es, mal nichts zu tun
Nur nachzudenken und zu ruhen
Weil Fliegen ist ja stets dein Plan
Daraus auszubrechen ist doch kein Wahn.

Du mutiges Vöglein, du lebst deinen Traum
Sitzt schon seit Stundn‘ nur auf diesem Baum
Ich sollt aufhören, nur zu träumen anstatt
zu leben, sonst verbleibe ich in einem Patt.

Heb deine Flügel, los, Vöglein, flieg
Zeig mir das Geheimnis zu deinem Sieg
Ich will ein Vogel sein, genauso wie du
Im Wechsel zwischen den Welten, immerzu.

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