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Einer mit „Strohblumenstörung“.

Franziska Röchter hat einen Verlag. Und hat im vergangenen Jahr einen Aufruf gestartet, politische Gedichte einzuschicken. Als ich das gelesen habe, hatte ich vor kurzem erst, im Zuge der #sommerworte, das Gedicht „Wir sind.“ veröffentlicht. Und diesen habe ich schließlich eingereicht.

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„Wir sind.“ ist für mich ein Text, der sich mit Demos beschäftigt. In den vergangenen Jahren diskutierte ich oftmals über die Frage, warum manchmal Dinge auf der einen Seite der Demo erlaubt sind, gegen die man in Wahrheit im genau selben Moment demonstriert. Dass man sich schließlich rasch in die Opferrolle wirft, und trotzdem andere zu Opfern macht. Und alles immer mehr verschwimmt.

Frau Röchter hat es offenbar gefallen. Und aufgrund zahlreicher Einreichungen hat es einige Zeit gedauert, die 240 Texte von den 110 AutorInnen auszuwählen. Rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse erscheint es nun endlich – mit einem, wie ich ja sagen muss, etwas gewagtem und unnötig schrillem Cover. Die Freude ist natürlich unglaublich groß.

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Franziska Röchter (Hrsg.)

Strohblumenstörung
Politische Dichtung der Gegenwart I

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Preis: 12 Euro (Taschenbuch)

Veröffentlicht in Metaheld

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