Mein Jahr mit einem eBook-Reader

Nachdem ich im vergangenen Jahr eine Entscheidungshilfe für das Christkind veröffentlicht habe, möchte ich das Leben mit meinem eBook-Reader Revue passieren lassen. Und nachdem ich Statistiken mag, hab ich da etwas für euch vorbereitet.

1JahreBookreader

Anzahl der gelesenen Bücher

Ich habe 2014 insgesamt 29 Bücher gelesen. Davon 17 eBooks und 12 Printbücher. Interessant dabei ist, dass ich nur 4 Printbücher gekauft habe, die restlichen 8 bekam ich als Rezensionsexemplar zugesendet.

Anzahl der gelesenen Seiten

Insgesamt komme ich auf 7.593 Seiten. 4.505 Seiten entfallen dabei auf eBooks.

Lieber Englisch als Deutsch

Ich habe in diesem Jahr eindeutig mehr Bücher gelesen als die vergangenen Jahre. Leider wurde da kein Protokoll geführt, aber das Gefühl verrät mir, dass ich Recht habe. Und ich lese wirklich gerne auf meinem Kindle. Er ist immer dabei, kommt bei fast jeder Zugfahrt zum Einsatz und manchmal habe ich auch bis tief in die Nacht hinein, mit leichter Beleuchtung, gelesen.

Aber nachdem die deutschsprachigen Bücher meist nur einen Euro weniger kosten als die Printbücher, habe ich in diesem Jahr begonnen, viele Bücher auf Englisch zu kaufen. Statt 9 bis 15 Euro kostet ein Buch dann zwischen 3 und 6 Euro. Man kann also sagen, dass der Kindle auch dazu beiträgt, dass ich mein Englisch etwas verbessere. Was ich außerdem sehr liebe: Wenn ich ein Buch gerade ausgelesen habe, habe ich immer noch eine große Auswahl an weiteren Büchern, wo ich gleich weiterlesen kann.

Alternative zum Printbuch?

Was ich bisher oft gehört habe: „Ich habe lieber ein gedrucktes Buch“. Das kann ich verstehen. Gedruckte Medien leben auch von ihrem haptischen Gefühl. Wer aber eine Zeitlang einen eBook-Reader genutzt hat, merkt, dass es, trotz des Bildschirms, ein sehr schönes Lesegefühl erzeugt.

Und die Entscheidung, statt einem „einfachen“ Kindle einen Paperwhite vom Christkind zu bekommen, war außerordentlich klug: Die Beleuchtung ist sinnvoll, kein geschmeidig gesteuert werden und man kann auch im Bett, mit leichter Beleuchtung lesen, wenn in der anderen Betthälfte jemand bereits schläft. Das geht beim Lesen eines Printbuchs mit Nachttischlampe eben nicht.

Sehr genial, und da wurde definitiv nicht übertrieben ist zudem die Akkulaufzeit: Die 8 Wochen (wenn man pro Tag 1 Stunde auf voller Beleuchtung liest) sind realistisch, und aufgeladen ist das Ding innerhalb von zwei oder drei Stunden.

Eure Erfahrungen?

Bleibt ihr dem Printbuch immer noch treu? Lest ihr mehr englische oder deutschsprachige Bücher? Falls ihr einen eBook-Reader habt, welches Gerät habt ihr und was mögt ihr daran?

2 Kommentare

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