#6 • Wilde Träume

Alles neigt sich irgendwann einmal einem Ende zu. Und ich dachte wirklich nicht, dass es so schnell kommen würde.

WodiewildenKerlewohnen

Siebzig Prozent. Vor zwei Wochen habe ich bereits angekündigt: Würde ich in Ausgabe Nummer Sechs der Kolumne immer noch so glücklich sein, dürfe man sich mit mir freuen. Deshalb rufe ich dazu auf: Freuet euch! Volle Distanz. Näher zu dir ist zu zwei Dritteln geschrieben und wird – so ist der Plan, am 30. November fertig werden. Nicht ausdruck-, unkuvertier- und an Verlage verschickbar, aber die Geschichte wird zum ersten Mal in ihrer fünf Jahre andauernden Entstehung einen Abschlusspunkt hinter einen Satz bekommen. Es fehlt nicht mehr viel, die Lust am Schreiben ist größer als je zuvor und die Träume und Hoffnungen rund um dieses Buch machen Lust auf mehr.

Mit jedem Tag, mit jedem Kapitel, das ich schreibe wird die Geschichte komplexer und doch wieder einfacher. Ich verstehe die Zusammenhänge, freue mich, wie das Zusammensein von Noah und Emily stattfindet, bin überrascht über die Entwicklungen. Die Geschichte, die seit verdammten fünfeinhalb Jahren in meinem Kopf herumschwirrt, mich nicht mehr loslassen wollte. Diese Geschichte, die mich so oft scheitern hat lassen, die mich ernüchternd beinahe den Wunsch des literarischen Schreibens an den Nagel hängen zu wollen, entstehen hat lassen. Genau diese Geschichte steht nun vor einem Abschluss, erzeugt bei mir ein Wohlgefühl und zeigt mir: Ich kann es immer noch.

Am 1. Dezember wird es dann möglich sein, meine Erfahrungen, Erlebnisse, meine Erkenntnisse aus einem Monat mit 50.000 Zeichen nachlesen zu können. Der Artikel wächst bereits stetig. Ich freue mich riesig darauf, das Werk danach erst einmal auszudrucken (es sind bereits jetzt über 110 A4 Seiten), in meinen Händen zu halten und mir eine Pause zu genehmigen. Nicht für die Ewigkeit, aber zumindest bis kurz vor Weihnachten. Um wieder am normalen Leben teilzuhaben, um für meine ersten Prüfungen im neuen Studium zu lernen und um den nötigen Abstand zu haben. Über die Weihnachtstage werde ich dann einen Plan aufstellen. Wem ich meinen ersten Entwurf zu lesen gebe, bis wann ich selbst einmal drübergelesen haben möchte, bis wann die Überarbeitung dauern soll und wann die Beta-Phase fertig sein soll. Aber das erfährt ihr dann in den kommenden Ausgaben dieser Kolumne.

Bildquelle:Attribution Some rights reserved by Cea.

4 Kommentare

    1. Nachdem ich noch nie so knapp davor war, der Wille und der Wunsch immer noch unendlich groß ist, kann ich diesmal behaupten: Das schaffe ich! Danke für den Zuspruch! 🙂

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