Lea Sauer • Wortheldin Jänner 2016

Ich hole sie vor den Vorhang: Wer sind diese Worthelden, die mich mit ihren literarischen Texten auf ihren Blogs verzaubern? Diesmal hat Lea meine zehn Wortheld-Fragen beantwortet.

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Wer bist du und wenn ja, warum?

Ich bin Lea, 28. Und ich mag nichts so gerne, wie Schreiben. Ich bin vom Land. In letzter Zeit merke ich immer mehr, wie mir das nachhängt. Mehr weiß ich leider auch nicht so genau über mich.

Und wie viel davon steckt in deinen Texten?

Nichts und alles. Nichts, weil ich selten autobiografisch schreibe. Und alles, weil es ja immer noch ich bin, die schreibt. Davon kann man sich nicht freimachen, glaub ich.

Seit wann und warum schreibst du eigentlich?

Ich kann mich nicht erinnern, mal nicht geschrieben zu haben. Der älteste Nachweis meines Schreibens ist ein Musical über Tierfamilien. Da war ich 8. Wenn ich nicht schreibe, werde ich irre. Meine Theorie: Ich bin einfach nicht schlau genug, um meine Gedanken ohne Aufschreiben zu ordnen. Mit Schreiben geht’s manchmal.

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Was macht dich sprachlos?

Alles, worüber ich zu wenig weiß. Ich bin wirklich sehr oft sprachlos.

Wo befindet sich dein kreativster Ort?

Überall dort, wo ich allein bin. Und es Kaffee gibt. 

Wer oder was inspiriert dich?

Sachen, die schief laufen. Da will ich dann wissen, wieso und warum. Zuletzt war Paris so eine Inspiration. Also insgesamt die Stadt, kein bestimmtes Ereignis. Obwohl ich gerade gar nicht weiß, wie man die Ereignisse von den Orten trennen soll.

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Wie viele Entwürfe verstecken sich in deinem Blog?

7. Danke fürs Erinnern, hatte ich schon total vergessen, diese 7.

Bist du kreativer, wenn du glücklich oder wenn du traurig bist?

Weder noch. Ich bin am kreativsten, wenn ich gar nicht richtig da bin und mich total vergesse.

Was ist dein ganz persönlicher, selbst geschriebener Herzenstext?

Nichts kurz vor der Rue Saint-Blaise„. Der Text hat lange in mir gegärt, ich habe mehrere Monate immer wieder versucht, über das Thema zu schreiben und es einfach nicht hinbekommen. Dann hat sich plötzlich alles in wenigen Stunden aufs Papier entladen. Keine Ahnung wie. So blöd das klingt, aber da gab es beim Schreiben wirklich für ein paar Stunden nur die Story. Alles andere war total ausgeblendet. Voll schönes Gefühl, so frei zu sein.

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Welche drei literarischen Blogger möchtest du empfehlen?

Puh. Ich glaube, die gab’s hier alle schon. Elisabeth Rank. Sophia Mandelbaum. Und nicht unbedingt Blogger, aber mit seinem Blog und auch sonst einfach lovely: Sasa Stanisic.

Lea SauerBlog  • TwitterFacebookInstagramBuch#sommerworte-Gastbeitrag

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