10 Dinge, die ich an mir hasse.

Ich hasse es, wenn mir der Mut fehlt. Wenn mir der Mut dazu fehlt, etwas Überraschendes zu tun. Ich will nicht Fallschirm springen, nein, nicht wirklich. Eigentlich … eigentlich möchte ich dir einfach gerne mal schreiben.

Liebe machen.

„Lass uns Liebe machen“, flüsterst du in mein Ohr, flüsterst es, als wäre das jetzt ein richtig kluger Satz, und nicht nur irgendeine leere Worthülse. Flüsterst es, als könnte man das wirklich machen: Lass – uns – Liebe – machen. Es klingt so, als hättest du das Rezept und ich die Zutaten. Und es fehlt uns […]

Zurück zu mir.

In den Nächten danach habe ich eine Kerze ans Fenster gestellt, bevor ich schlafen gegangen bin. Ich hatte plötzlich Angst vor der Dunkelheit, vor diesem unbändigen Schwarz in meinem Zimmer, vor diesem unmenschlichen Schmerz in diesem Haus. Und insgeheim hoffte ich auch, dass du hierher zurückkehren würdest. Zurück zum Licht dieser Kerze und auch zurück […]

Trinken wir uns den Abend schön.

Trinken wir uns den Abend schön. Ein Bier erstmal, zum Anfangen. Einen langsamen Schluck, um den Körper ganz langsam auf den ankommenden Alkohol einzustellen und natürlich die Handbewegung zur Oberlippe, um den Schaum wegzuwischen. Auf dich, auf mich, auf ihn, auf uns und auch auf sie, die gerade vom Klo zurückgekommen ist. Wie schön ist […]

Polster.

Der Abdruck deines Kopfes auf meinem Polster er will nicht verschwinden. Liegt einfach so da als Mahnmal für mich als Keksform für etwas, wofür nur du der Teig bist. Ich sollte ihn aufschütteln deinen Polster anstatt ihn mit all den Erinnerungen weiter mit Zement zu füllen. Bildquelle: CC BY NC Bestimmte Rechte vorbehalten von dharder9475, Titel: 118/365: Bed […]

Kein Blumentopf.

Ich hab nie eine Pflanze geschenkt in einem Blumentopf, mein ich, immer nur Schnittblumen. Dabei hab ich mir doch vorgenommen dich nicht ständig an unsre Vergänglichkeit zu erinnern. Du hast dich jedes Mal gefreut und gleich eine Vase geholt um lebensverlängernde Maßnahmen einzuleiten. Dabei war das Ableben schon vorbestimmt. Das der Blumen. Und das von […]

Schatten.

Die Lichter der Nacht zeichnen den Straßen den Weg. Ein Mann wankt traurig, Schritt für Schritt, hinab. Manchmal bleibt er für kurze Zeit stehen und und schaut. Sich um, sich hinterher schaut seinem Schatten ins Gesicht. Und dann wagt er wieder ein paar Schritte, immer in Angst. Dass dies das Ende sein kann, das Ende von […]