Eingereicht: „Nicht loslassen.“

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Diesmal war es keine schlaflose Nacht. Ich war, nach dem Einreichen von „Halt.“ sehr motiviert und wollte unbedingt, neun Jahre nach meiner überhaupt ersten Einreichung und meiner bisher letzten Einreichung für den FM4 Wortlaut-Wettbewerb, wieder teilnehmen. Vielleicht sollte ich mit meiner 2007-Einreichung beginnen. Das Werk mit dem kreativen Namen Bohemian Rhapsody war eine Weltschmerz-Suizid-Geschichte der spätpubertären Phase. Drama pur. Es reiht sich dabei perfekt ein in die Drama-Reihe dieses Jahres (u.a. das Meisterwerk the places you have come to fear the most). Ich bin glücklich, dass ich das mit dem Weltschmerz seither überwunden habe. Aber ich schweife schon wieder ab. Vielleicht war dieser Absatz aber auch einfach nur aus dem Grund da, damit ihr seht, dass ich mich sehr gut an alles erinnern kann.

Denn darum geht es auch in „Nicht loslassen.“, meiner Einreichung für den Wortlaut-Wettbewerb des Jahres 2016 zum Thema „FALLEN“. Um Erinnerungen, um das Nicht-loslassen-Können und um einen Dachboden. Am letzten Apriltag habe ich mit einem Freund noch darüber gesprochen, dass ich bisher noch ohne Idee dasitze, aber unbedingt etwas abgeben möchte. Irgendwann kam mir dann der Gedanke, die Geschichte auf einem Dachboden spielen zu lassen. Und das macht sie jetzt auch.

Schlussendlich wurden es 19.952 Zeichen. Die Geschichte gefällt mir ebenfalls wieder sehr gut (eigentlich mehr noch als „Halt.“) und seit heute, 22.30 Uhr, ist sie auch offiziell eingereicht, eineinhalb Stunden vor Einsendeschluss. Jetzt heißt es warten und hoffen. Und im schlimmsten Fall hab ich zumindest eine lange, schöne Kurzgeschichte, die ich hier für euch veröffentlichen kann. Aber man muss natürlich immer positiv denken! Ich verziehe mich bis zur Jury-Entscheidung jedoch erstmal auf meinen Dachboden, okay?

5 Kommentare

  1. An alle: Vielen lieben Dank. 🙂

    Bis Mitte Juli sollte man erfahren, ob man in die Top20 gekommen ist. (Also zur Erklärung: Ab heute und bis Mitte Juli wählt eine Jury aus FM4-Moderatorinnen und -Moderatoren aus den hunderttausenden von Einsendungen die ihrer Meinung nach besten 20 Texte aus. Diese 20 Texte bekommen die 5 Hauptjuroren vorgelegt – dann entscheidet sich, welche 10 Texte in die Anthologie kommen und natürlich wer auf welchen Platz landen soll. Das wird dann aber erst im Herbst sein.)

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