Doch die Zeit änderte die Spur.

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Wir lachten uns durch die Nacht.
Hatten all unsere Sorgen verloren
Auf dem Weg, über den wir tanzten.
Hatten all die Ängste vergessen
Die uns normalerweise stets folgten.

Wir weinten uns durch den Tag.
Hatten all den Schmerz in uns
Den wir nicht vergraben konnten.
Hatten all die Tränen genossen
Die wir nur für uns aufsparten.

Doch die Zeit änderte die Spur
Und die Spur änderte den Blick
Und der Blick änderte die Nacht
Und der Nacht änderte den Tag
Und der Tag änderte die Zeit.

Jetzt lache ich allein durch den Tag.
Tanze naiv durch neue Welten
Völlig ohne Rhythmusgefühl.
Mache mich auf zu neuen Wegen
Die ich oftmals schon verloren glaubte.

Und nachts, da weine ich jetzt machmal.
Es sind keine echten Tränen, nein,
vielmehr nur imaginäres Salzwasser.
Schlafe allein ein und schließe die Augen
Um zu vergessen, was nicht zu vergessen ist.

Doch die Zeit ändert die Spur
– Zumindest hoffe ich das –
Irgendwann mal wieder.

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