#15 • Irgendwas war da doch noch …

Fast acht Monate nach Beitrag Nummer 14 ist Volle Distanz. Näher zu dir immer noch kein Weltbestseller. Was ist hier falsch gelaufen?

HaiplSignatur

Am 17. November des Vorjahres habe ich mein Buch erstmals an sechs Verlage und eine Literaturagentur geschickt. Ich habe keinerlei Reaktion bekommen, war natürlich ein kleines bisschen enttäuscht, aber hatte schon bald den Plan, mehr Verlage anzuschreiben. Gescheitert ist dieses Vorhaben jedoch an der Zeit, anderen Projekten, der Schwierigkeit von hohen Druckkosten und zahlreichen anderen Ausreden. Das soll so nicht sein – denn das Feedback ist ja immer wieder großartig. Ich habe sogar eine Unterseite auf meinem Blog eingerichtet, wo ich Kritik und Anregungen von Menschen veröffentliche, die bereits mein Buch gelesen haben. Viele von ihnen haben es regelrecht verschlungen und es geliebt – natürlich mit vorhandenen Kritikpunkten, aber trotzdem.

Jetzt ist schon mehr als die Hälfte des Jahres 2015 um, ich habe schon mehr als die Hälfte meines zweiten Buches (In höchsten Höhen. In tiefsten Tiefen.) fertiggestellt [Ja! Jetzt kann ich es schonmal fix ankündigen: Das Projekt wird irgendwann auch zum Buch!], ein weiteres literarisches Gemeinschaftsprojekt ist ebenso am Entstehen – und doch hängt mein Herz viel zu sehr an Volle Distanz. Näher zu dir. Was natürlich nur mehr als verständlich ist, weil darin nun schon sieben Jahre Liebe, Herzblut und Zeit drinnen stecken.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, in diesem Sommer noch mindestens 15 weitere Verlage anzuschreiben und mal mindestens 5 weitere Literaturagenturen zu kontaktieren. Und außerdem versuchen, mich mutig in die Welt hinauszuwagen. Denn obwohl ich in diesem Jahr zahlreiche Veröffentlichungen vorweisen kann (insgesamt 3 Gedichte, 1 Kurzgeschichte und 1 kurzer Text in 4 Publikationen), was bisher sehr fehlt, ist ein sichtbares Publikum. Davor habe ich vollsten Respekt, denn bisher hab ich erst einmal, im Alter von 18 Jahren und mit unmenschlichem Herzklopfen bei einer Lesung meine Texte vorgetragen. Und nachdem die Texte über die Jahre gereift sind, sollte wohl auch der gereifte Dominik mal wieder vors Mikro gehen. Denn vielleicht wird man ja dort auch entdeckt.

Somit kündige ich hiermit Beitrag Nummer 16 für diesen Sommer an. Sollte irgendetwas dazwischenkommen, muss irgendetwas leider warten, denn jetzt ist erstmal mein Buch dran. Das muss endlich rauskommen. Es ist richtig, richtig gut. Noch nicht ganz perfekt, aber die Geschichte ist großartig. Das ist sie. Und bis dahin: „Yo, Dominik! Boogie Woogie!“, wie Clemens Haipl offenbar zu sagen pflegt.

3 Kommentare

  1. Same here, lieber Dominik. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir ganz viel Glück mit der Verlagssuche! Und ich bin mir sicher, der Text ist sehr sehr großartig. Deswegen: Schaffste!

  2. Hallo Dominik,
    ich würde dein Buch auch sehr gern lesen und drücke dir unendlich fest die Daumen, dass es mit der Veröffentlichung recht bald gelingt und sich deine Fan-Gemeinde stetig vergrößert. Vielleicht sehen wir uns ja eines Tages sogar auf einer deiner Lesungen 😉 Ich würde mich jedenfalls sehr freuen!
    lg Alex

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