Der Wiener Bücherschmaus.

Als ein Mensch, der mit tagtäglich mit Worten jongliert, Bücher liest und sie manchmal auch schreibt, muss mir die „Leseförderung und Buchkultur“ am Herzen liegen, oder? Deshalb bin ich (nach zweifachem Anstupsen von Robert) endlich auch dabei und möchte hiermit dem Wiener Bücherschmaus zu etwas mehr Aufmerksamkeit verhelfen.

Was ist der Wiener Bücherschmaus?

Wie erkläre ich das am Einfachsten? Also: Der „Verein für Leseförderung und Buchkultur“ freut sich über Bücherspenden von jedermann und – frau. Wer ein überquellendes Bücherregal sein Eigen nennt, könnte mal aussortieren und eine Lieferung zum Bücherschmaus bringen. (Innerhalb Wien ist übrigens auch eine Abholung möglich.)

Auf der Website wird das noch weiter erklärt:

Die von Ihnen zur Verfügung gestellte Literatur wird entweder kostenlos an Organisationen und Vereine aus dem Sozial-, Kultur- und Bildungsbereich abgegeben oder verkauft. Der Erlös finanziert beispielsweise das Leseförderprojekt „Bücher auf Rädern“, das vor allem für Schulen und Kindergärten konzipiert ist und diese mit (aktueller) Literatur versorgt.

Kaufen kann man aktuell noch nichts, das ist gerade erst im Aufbau. Aber man hat schon weitere Pläne: „Dem Onlineverkauf folgt möglichst zeitnah die Eröffnung eines Buchladens. Er wird zum Verweilen und Schmökern einladen, Literatur vom Feinsten zu sozial verträglichen Preisen bieten, Treffpunkt und Veranstaltungsort“. Ich finde die Aktion mutig und spannend. Vor allem die Sache mit „Bücher auf Rädern“:

Bücher auf Rädern möchte Kinder und Jugendliche für die Vielfalt an Literatur und das Lesen begeistern. Altersgerechte Medien werden an Schulklassen und andere Bildungseinrichtungen verliehen und gehen dort von Kind zu Kind. Zu diesem Zweck finden zirka zwanzig, größtenteils neue Bücher, Hörbücher und Spiele in einem Koffer mit Rädern Platz. Der Inhalt dieses Trolleys wird auf der Grundlage der Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in Zusammenarbeit mit den zuständigen pädagogischen Fachkräften zusammengestellt.“ – Also ich hätte das geliebt, in meiner Kindheit und Jugend, das sag ich euch.

Der Transparenz halber …

  1. Ich werde für diesen Beitrag nicht bezahlt. Ich finde die Initiative wirklich toll und wichtig.
  2. Robert kennt das Projekt offenbar schon länger und hat mir geschrieben, dass dieser Verein sich über jede Form der Aufmerksamkeit freut.
  3. Und der Beitrag ist nicht ganz eigennützig – um Aufmerksamkeit in Online- und Printmedien zu erhalten, verlosen sie unter allen, die etwas über den Bücherschmaus schreiben einen Koffer voll Bücher. Und da kann ich, als Bücherliebhaber gar nicht wirklich anders.

Bildquelle: jarmoluk / Pixabay

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