Ja, irgendwann sicher.

Es war schon immer mein Wunsch, ein kleines Stück größer zu sein. Größer zu sein, als all die anderen, herausragend. In welcher Form auch immer. Ich wollte stets anders sein, bin manchmal mit der Masse mitgeschwommen, bin aber immer mal wieder aufgetaucht, habe nie aufgehört, von neuen Ufern zu träumen. Und habe manchmal eine Kehrtwende gemacht. Ich wollte nie so sein, wie die andern und war im Anderssein manchmal völlig allein.

Vielleicht braucht man das. Vielleicht denkt sich das jeder Mensch, niemand will doch so sein wie alle andern, niemand will einen Konformismus aufgezwungen bekommen, der zwar vielleicht bequem, aber vollkommen einengend ist. Ich wollte mich nie einengen lassen, habe so viel Energie investiert, in meine eigene glorreiche Zukunft. In der Hoffnung, dass alles anders, das alles besser wird. Dass ich es schaffe, herauszuragen. Und auch wenn ich es bis heute nicht wirklich geschafft habe, so bleibt das immer mein Wunsch.

Ich will nicht herabblicken können, nein. Das will ich nicht, denn was brächte es mir. Aber ich möchte etwas schaffen, dass nicht alltäglich ist. Das man nicht können muss, aber das man können kann. Manchmal gibt es dabei Ernüchterungen, wie bei allem, aber Wünsche oder Träume oder Visionen müssen mit Ernüchterungen umzugehen lernen. Irgendwann werde ich es schaffen und ihr werdet es sehen. Irgendwann rage ich dann hervor und ihr werdet wissen, warum. Irgendwann kommt sie dann, meine Zeit. Ja, irgendwann sicher.

Bildquelle: AlexanderStein / Pixabay

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