It’s hard being me.

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Rastlos. Wort für Wort, Gedanke für Gedanke. Niemals Ruhe. Der Wunsch nach Stille, doch dieses Schweigen gibt es nicht. So vieles muss gedacht werden, so vieles bedacht. So vieles. Keine Ruhe. Noch eine Idee, ein Projekt, ein Wunsch des Vergessens.

„Kennst du das?“, frage ich und bin mir sicher das es nicht so ist. „Kennst du das, dass dein Kopf nicht zur Ruhe kommen will?“ Du schüttelst den Kopf. Vielleicht kennst du das ja, wenn der Kopf nicht mehr aufhört, wenn es rattert und rattert, aber bei dir ist es vielleicht nicht Dauerzustand. Bei mir fühlt es sich zumindest so an. Es fühlt sich so an, als wäre ich nicht dazu im Stande ruhig zu bleiben. Selbst kurz vor dem Einschlafen, wenn die Stille und die Dunkelheit mich umhüllen, sind sie da, hören nicht auf, bis der Schlaf mich übermannt, bis die Augen sich nicht mehr öffnen. Und kurz nach dem Aufstehen. Oder während der ein, zwei Mal, mitten in der Nacht, wenn ich aufwache, ohne wirklichen Grund, wenn die Augen sich wieder öffnen und die Gedanken sich weiter spinnen.

Aber manchmal werden sie weniger, das gebe ich zu. Manchmal drosseln sie ihre Geschwindigkeit, aber komplett zur Ruhe kommen sie, komme ich nicht. Das sind die Momente, wenn alles irgendwie leichter wirkt, wenn alles leichter ist. Aber es sind nur Momente. Momente, die ich genieße, und an denen ich festhalten möchte, doch sie gehen wie sie kommen. Und dann geht es wieder los. Hört nie wirklich auf. Drückt mich zu Boden. Tagein, tagaus.

„Weißt du, manchmal fällt es mir schwer, ich zu sein. Weißt du?“ Und du nickst. Und verstehst, oder verstehst eben nicht, die Gedanken, sie rattern, die Ruhe, sie fehlt. Manchmal ist es wirklich so verdammt schwer.

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