Mal mit Edding unsere Narben an!

Mal mit Edding unsere Narben an! Damit man sie schon von Weitem sieht und wir uns nicht mehr verstecken müssen. Wir tragen sie mit Stolz, tragen sie vor uns her, als Mahnmal und Hoffnung, als Ausdruck unseres Lebens und um bei ihnen allen Eindruck zu hinterlassen. Wir sind gefallen und gestolpert, sind manchmal auch etwas liegen geblieben. Wir haben Staub geschluckt, viel zu viel vielleicht, aber noch nicht genug. Wir müssen weiter stolpern, uns die Knie aufstoßen, müssen Dreck in unsere blutigen Wunden bekommen und mit einem süßen Wassereis den Schmerz so gut es geht ignorieren. Jeder hat eine Geschichte und ich kenn die deine und du die meine. Wir haben kein Gemälde am Dachboden, dass all die Zurückweisung, all die Tränen und auch all die Narben für uns aufnimmt. Nein, mein Schatz, wir sind keine Dorian Grays. Wir haben gelebt. Und wir können es nicht verbergen. Doch wir bleiben noch viele Jahre. Noch mehr Edding, bitte. Und vergiss auf gar keinen Fall die Narben in uns. Male auch sie an. Male sie an, damit wir keine Gedanken mehr daran verschwenden und weil wir ihnen zeigen können, dass wir trotz oder vielleicht gerade deswegen. Du weißt schon. Dass wir herausragende Lebewesen sind, schon immer waren und auch ewig bleiben.

Bildquelle: CC Bestimmte Rechte vorbehalten von GailAnneHoward

Nicht jeder Sommer ist so.

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Ich habe seit Tagen nicht mehr zu schwitzen aufgehört. ‚Vergiss nicht zu trinken‘, höre ich jemanden mit eindrücklicher Stimme sagen, keine Ahnung, ob es die Stimme meiner verstorbenen Oma oder die meiner Mutter sein soll, die ich mir einbilde, aber natürlich vergesse ich hin und wieder genug zu trinken. Hitzetage bremsen mich. Meinen Körper, meinen Geist und meinen ganzen Rhythmus, wobei der ja schon von vornherein nicht gerade sehr ausgeprägt ist. Der Ventilator rotiert im Drittelkreis, alle siebeneinhalb Sekunden spüre ich die alte Luft erneut auf meinen Körper aufprallen, immer noch im Glauben, mich damit irgendwie kühlen zu können. Irgendwann im Laufe des Tages schmerzen dann plötzlich meine Ohren und die Kopfschmerzen setzen ein, das eine aufgrund der ventilierenden Luft und das andere wegen Flüssigkeitsmangel. Beinahe jeden Tag passiert mir das und dann setze ich mich etwas um und trinke Wasser mit einer Magnesiumtablette, Hauptsache weiter funktionieren, auch bei 35 Grad.

Heute habe ich nicht einmal gemerkt, dass es Nacht geworden ist. Die Rollos bleiben den ganzen Tag herabgelassen, damit nichts, aber auch wirklich gar nichts durch die Hitze von außen aufgewärmt werden kann in meiner kleinen, beschaulichen Wohnung. Aber Nächte sind meistens gut. Da kühlt es zumindest ein bisschen ab. Dann öffne ich das Fenster und wünsche mir einen sofortigen Luftaustausch, aber dafür braucht es wohl die ganze Nacht und selbst am nächsten Morgen bin ich mir unsicher ob der Austausch funktioniert hat. Auch das hundertfache Wälzen in diesem zu großen Bett hilft nichts.

Die guten Momente sind die, wenn Regentropfen an die Fenster klopfen. Der ganze Dreck, der Staub, der sich bereits gebildet hat, wird von der Straße gewaschen und ich würde am liebsten nach draußen laufen, barfuß und den Sommerregen genießen. Um wieder herunterzukommen, um neu zu beginnen, um Leben zu tanken, aber es regnet meist nur mitten in der Nacht, wenn ich mich schon im Bett wälze und nachdenke. Über alles. Mal wieder. Wie soll man an solchen Tagen auch nur halbwegs einen kühlen Kopf bewahren. Das gelingt mir nicht. Das schaffe ich nicht mal an kühleren Tagen, einfach mal mit dem Denken aufzuhören und mit der Angst und mit den Zweifeln und dann lese ich meistens noch Bücher, mit dem Kindle auf geringer Helligkeit, bis spät nachts, bis halb zwei oder halb drei, einfach um mich woanders hinzudenken, einfach um nicht schweißgebadet in diesem Bett zu liegen.

Nicht jeder Sommer ist so. Aber diesen Sommer, ja, diesen Sommer mag ich wirklich nicht.

The Spectacular Now • Tim Tharp

Sutter Keely muss man einfach mögen (oder auch nicht). 

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Sutter Keely ist cool, fährt bevorzugt betrunken mit seinem Auto, hat einen Freundin und Job und macht bald seinen High-School-Abschluss. Alles scheint zu passen, bis plötzlich alles zu viel wird. Er wacht in einer unbekannten Nachbarschaft mitten auf der Wiese auf. Aimee Finecky, ein Mädchen aus seiner Schule, hat ihn entdeckt und die beiden bringen einen ersten, verkaterten Morgen miteinander. Sie, das unschuldige junge Mädchen, unterdrückt von der eigenen Familie, bringt etwas in Bewegung. Und das, obwohl die Trennung von seiner Freundin Cassidy nur wenige Tage zurückliegt. Gegen aller Empfehlungen seines besten Freundes treffen sie sich wieder. Sie lernen sich kennen, und freunden sich an.

My mouth is so close to hers the words seem to drop one by one down into her like pennies into a wishing well.

Bis sie sich ineinander verlieben und Pläne schmieden. Aber ist es das, was Sutter Keely kann? Pläne schmieden? Eine Zukunft haben? Statt einfach nur so wie immer im verdammten Moment zu leben? Ist er bereits too deep into her oder schafft er die Flucht? Und will er das überhaupt?

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Tim Tharp
geboren 1957 in Henryetta, Oklahoma (USA)

Weitere Werke:

  • Badd
  • Mojo
  • Falling Dark

Ich stehe ja auf Coming-of-Age-Bücher: Vielleicht, weil ich selbst nicht den Gedanken genießen kann, eigentlich bereits vollkommen erwachsen zu sein. Nach zahlreichen John-Green und David-Levithan-Büchern wurde mir überall „The Spectacular Now“ empfohlen. Irgendwann landete schließlich das eBook auf meinem Kindle und was soll ich sagen: Ich mag Sutter Keely nicht. Er ist ein Arschloch, er ist dieser überhebliche Volldepp, dieser Ich-kann-nur-besoffen-Autofahren-Typ. Klar, er hat und hatte seine Probleme. So wie jeder Mensch wahrscheinlich. Seine komplette Nicht-Konfrontration mit diesen Problemen macht ihn aber einfach nur unausstehlich – kein einziger Funke Mitleid springt da über. Natürlich bekommt er durch Aimee eine neue Sicht auf die Welt. Aber trotzdem wird er nicht viel sympathischer. Und deshalb nervt mich wohl auch das (Spoiler-Alarm!) Ende des Buches.

Ich habe mir gleich nach Beendigung des Buches endlich auch den Film angesehen. Was soll ich sagen: Ich mag Sutter Keely immer noch nicht, nur diesmal aus ganz anderen Gründen. Das war sehr spannend zu beobachten: Mir fehlte im Film das, wovon ich im Buch zu viel hatte (Sutters dauerhafte Begründung, warum er ständig besoffen sein müsse). Und im Nachhinein gesehen fehlt mir im Buch das, was der Film fast zu viel hatte, nämlich Gefühl und ein kleines bisschen Kitsch zuviel.

I was never big on the future. I admire people who are, but it just never was my thing.

The Spectacular Now ist ein Buch, das mich zwar gefesselt hat (Was passiert mit Sutter und Aimee?), jedoch nie vom Hocker geworfen hat. Es dümpelt dahin, und vielleicht ist einzig die Sympathie für Aimee, die mich als Leser bis zum Schluss hoffen lässt. Und, erneut Spoiler-Alarm: Wenn man um halb zwei Uhr früh das Buch zu Ende liest, ist man vom Ende derart frustiert, dass es fast schon weh tut. Das Ende des Films ist übrigens anders, aber wahrscheinlich nicht unbedingt besser.

SpectacularCover.jpgTim Tharp

The Spectacular Now (deutsch: Perfekt ist jetzt)

Buch: Knopf Books for Young Readers / Magellan

Preis: englisch – Hardcover 17,85 Euro, Taschenbuch 6,99 Euro, eBook 5,47 Euro, Hörbuch 16,60 Euro; deutsch: Hardcover 16,95 Euro, Taschenbuch 9,95 Euro; Film: BluRay 7,99 Euro, DVD 5,99 Euro, online via Netflix (Info zu Partnerlinks)

306 Seiten
ISBN: 978-0-385-75430-9

 

Ifyoucouldonlysee.

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„Wenn du dich nur ein einziges Mal mit meinen Augen sehen würdest. Dann würdest du verstehen, was so faszinierend an dir ist. Dann würdest du es spüren und auch fühlen, was deine große Anziehungskraft ausmacht. Dann würdest du irgendwann sogar mit dem Zweifeln aufhören, weil du weißt, was du bist und nicht mehr versucht zu sein, was du nie werden sollst. Du würdest lächeln, so glücklich würde dich dein Anblick machen, so wohlig warm würde es um dein Herz werden. Deine Fassade würde mehr und mehr zu bröckeln beginnen, und dahinter würdest endlich du erscheinen. Einfach so wie du bist. Das ist genau so richtig und sollte nie wieder anders sein. Du wirst glücklich sein, so wie ich immer glücklich bin, dich zu sehen. Und irgendwann wirst du verstehen.

— „Ach, hör doch auf mich so zu verklären.“

„Das ist keine Verklärung, mein Schatz, das ist es nicht. Es ist die Wahrheit, mein Schatz und du wirst mir nicht glauben. Bis du es irgendwann schaffst.“

— „Was?“

„Bis du dich irgendwann endlich auch mit meinen Augen sehen kannst.“

Befriedigung.

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Ich kann seine Träume beenden. Ich lache. Dieses neu erlangte Wissen befriedigt mich. Ich dachte ich hätte völlig die Kontrolle über mein Leben verloren und es stimmt ja auch, aber ich kann immer noch etwas verhindern. Mord zum Beispiel. Wie muss das nur für meinen Traumteiler gewesen sein, aufzuwachen und sich als Täter auf einem Tatort zu befinden?

Ich hätte mich wahrscheinlich umgebracht. Aber vermutlich wäre es mir nicht gelungen. Diese Kraft, diese Macht, sie hätte mich wieder schlafen lassen und ich wäre am anderen Ende der Stadt wieder aufgewacht. So läuft das eben.

Ich möchte wieder Un- und Todesfälle zählen. Allein, in meiner Wohnung, beim frühmorgentlichen Kaffee und denken, dass der Tag wohl nicht viel Schlimmes bereit halten wird. Als ich aus dem Klo trete, befinde ich mich plötzlich nicht mehr in diesem Café, als ich mich umdrehe, ist auch die Toilette verschwunden. Ich erlebe diese mysteriösen Ortswechsel erstmal mit. Und weiß nichts damit anzufangen. Ich will eigentlich gar keine Träume beenden oder Morde verhindern. Aber ja, es ist immer noch besser, als einfach nur zuzuschauen.

Dies ist ein Teil meiner Forsetzungsgeschichte „Untitled Project“

Anderswo: Endstation Todesehnsucht

Gestern Abend habe ich auf meinem „anderen“ Blog dominikleitner.com (jener, mit Schwerpunkt Journalismus) den Text Endstation Todessehnsucht veröffentlicht. Ich würde mich freuen, wenn viele Menschen von hier mal rüber schauen und ihn dort lesen – diese Reportage bedeutet mir extrem viel, ist sehr persönlich und wie ich finde auch sehr gelungen.

Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt es von einem Menschen, der den Wunsch hat zu sterben: Theresia ist 88 Jahre alt und resigniert. Sie will nicht mehr. Was kann man machen, wenn der größte Wunsch der eigene Tod ist? Was, wenn der Geist dem Tod schon viel näher ist als der Körper?

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Die Reportage habe ich im Juli 2015 geschrieben, im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der FH Wien. Unser Dozent Markus Huber hatte uns die Aufgabe gestellt, eine 12.000-Zeichen-Reportage zum Überthema „Traum“ zu schreiben. Mein erster Gedanke war interessanter Weise auch jener, den ich dann umsetzte: Der Traum zu Sterben. Warum mir das Thema so schnell einfiel? Weil Theresia meine Großmutter war. Ja, es ist eine Reportage über die Todessehnsucht meiner eigenen Oma. Deshalb bedeutet mir der Text auch sehr viel.

Also bitte – nehmt euch Zeit. Lest ihn. Und sagt mir, wie ihr ihn gefunden habt, okay?

Sophia, der Tod und ich • Thees Uhlmann

Man kennt ja dieses Bild des an die Tür klopfenden Todes. Wenn man ihm die Tür jedoch zuschlägt, setzt er sich auch einfach auf den Badewannenrand. Bis es klingelt.

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Er werde sterben, etwas mit dem Herzen, und ja, er sei noch relativ jung, aber wenn der Name erst einmal im Buch steht, müsse der Tod eben tun, was der Tod eben so macht. Doch als Sophia, die Exfreundin und Tochter eines bereits verstorbenen Pflegeheimbewohners anläutet, fühlt sich de Tod im geplanten Ablauf gestört. Sie betritt die Szene und darf sie nun auch nicht mehr verlassen. Und während der Tod zum ersten Mal länger unter den Lebenden weilt, begleitet Sophia die beiden nun durch einen Roadtrip durch ganz Deutschland.

Allerdings hat sich in meinem Leben so viel wiederholt, dass ich langsam gespannt bin, wie das wird, mit dem Todauf die Reise zu gehen. Jetzt, wo ich das hier loslassen muss, kommt es mir vor, als ob ich mein ganzes Leben nichts richtig festgehalten hätte.

Denn nicht nur dem namenlosen Protagonisten geht es an den Kragen, nein. Auch der Tod selbst könnte sterben, denn ein neues Wesen will die Lebenden abholen. Unerwartete Konkurrenz also, und nachdem der Tod selbst es ja nicht wirklich böse meint (er hat ganz einfach ein Buch mit Namen) und auch sonst sehr sympathisch auftritt, wohingegen „der/das Neue“ teuflisch, brutal und gemein klingt, geht es zumindest für den Tod ums nackte Überleben.

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Thees Uhlmann
geboren 1974 in Hemmoor

Uhlmann ist Sänger der Hamburger Band Tomte, zusätzlich als Solokünstler aktiv und „Sophia, der Tod und ich“ ist sein literarisches Erstlingswerk. Aber er veröffentlichte bereits „Wir könnten Freunde werden: Die Tocotronic-Tourtagebücher“ (2000)

Wer die Songs von Tomte kennt, weiß ja, dass Uhlmann mit Worten nicht schlecht umgehen kann. Deshalb war ich natürlich sehr gespannt auf das erste Fiktionsbuch aus der Feder des Künstlers. Die Geschichte ist lustig und traurig zugleich, teilweise gemütlich und nett wie ein Gespräch unter Freunden, ein anderes Mal so düster, als würde man unter Stephen Kings Bett blicken.

Und dazwischen baut Thees Uhlmann so viele schöne, berührende, wahre Lebensweisheiten ein, so viele richtige Gedanken über das Leben und den Tod, über Etwas-zum-letzten-Mal-Machen und über das Vermissen. Über Fehler in der Vergangenheit und dass nach dieser Gegenwart keine Zukunft kommen wird. Tiefsinnig, lustig, berührend, philosophisch – ein wirklich schönes Werk von Thees Uhlmann.

„Unsere Sache ist so eng miteinander verbunden, dass unsere Wege sich nicht trennen können“, nickte der Tod begeistert, weil ich langsam verstand und begann, seine Regeln zu erahnen.

Das Hörbuch: Der Autor liest sich selbst

Erstmal habe ich nicht nur das Buch, sondern auch das Hörbuch angefragt: Thees Uhlmann liest dabei selbst sein literarisches Werk. Und wer bei den lustigen Stellen so richtig lachen, bei den gruseligen Stellen mitunter auch Gänsehaut haben möchte, dem sei diese Form der Lektüre empfohlen. Uhlmann bringt eine ganz heimelige Atmosphäre in die ganze Geschichte, so als würde man wirklich gemeinsam mit Sophie, dem Tod und dem namenlosen Protagonisten quer durch Deutschland fahren, mit ihnen in einer Bar versumpern und mit dem Tod per du sein. (Das Hörbuch gibt es übrigens auch auf Spotify).

Thees Uhlmann ist offenbar ein Universalgenie. Mit Tomte und als Solokünstler schon seit Jahren auf der Erfolgsspur, legt er mit seinem ersten literarischen Werk ebenfalls eine großartige künstlerische Arbeit vor. Die Geschichte des namenlosen Protagonisten, der sterben wird, von Sophia, die zufällig anklingelt und dem Tod, der es in Wahrheit gar nicht so böse meint, berührt und die Gedanken, die sich der Ich-Erzähler in den 318 Seiten vor seinem Tod macht, sind so nachvollziehbar wie genial und traurig zugleich. Es ist also kein klassiches Buch über das Sterben, sondern eine besondere Mischung aus Leben und Tod, aus Spaß und Trauer und Angst und Hoffnung. Ich kann es also nur jedem empfehlen, vor allem die Hörbuchversion. Oder wie die Mutter sagen würde: „Schön! Schön! Schön!“

SophiaThees Uhlmann

Sophia, der Tod und ich 

Buch: Kiepenheuer & Witsch, Hörbuch: Gran Hotel Van Cleef

Preis: Hardcover 18,99 Euro, eBook 16,99 Euro, Hörbuch: 15,99 Euro (Info zu Partnerlinks)
320 Seiten
ISBN:978-3-462-04793-6

Transparenz: Mir wurden auf Anfrage ein kostenloses Rezensionsexemplare von Buch und Hörboch von den Verlagen zur Verfügung gestellt.

Bilduqlle Autorbild: Leander Wattig [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons